Investition in die Zukunft: Stadtwerke Unna modernisieren Stromnetz für die Energiewende

In den kommenden Wochen und Monaten führen die Stadtwerke Unna umfangreiche Baumaßnahmen zur Verstärkung des Stromnetzes durch. Ziel ist es, das Netz in Unna weiterhin zukunftssicher aufzustellen und fit für die Anforderungen der Energiewende zu machen.


Eine Stromtrasse von rund 4,5 Kilometern, die vom Umspannwerk im Industriegebiet bis nach Unna-Lünern verläuft, bildet dabei das Kernstück. In Lünern entsteht zusätzlich eine neue Stromstation. Mit dieser Maßnahme investieren die Stadtwerke Unna gezielt in ein leistungsfähiges und zukunftssicheres Stromnetz vor Ort.


Hintergrund: Energiewende erfordert leistungsfähige Netze
Die Anforderungen an das Stromnetz steigen kontinuierlich: Immer mehr Wärmepumpen, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie Photovoltaikanlagen führen zu höheren Lasten und veränderten Stromflüssen. Um auch künftig eine zuverlässige Versorgung von Haushalten und Gewerbe sicherzustellen und gleichzeitig die Einspeisung erneuerbarer Energien zu ermöglichen, wird das Stromnetz in Unna gezielt verstärkt. Die Maßnahme trägt damit wesentlich zur Versorgungssicherheit und zur lokalen Umsetzung der Energiewende bei.


Bauablauf und Verkehrsführung
Während der Baumaßnahmen kann es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen, Engstellen sowie Sperrungen kommen. Geh- und Radwege werden bei Bedarf sicher umgeleitet, um weiterhin eine sichere Nutzung zu gewähr-leisten. Die Stadtwerke Unna setzen alles daran, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Betroffene Anwohner in den einzelnen Bauabschnitten werden vorab schriftlich durch die Stadtwerke Unna informiert.


Die Baumaßnahme wird in enger Abstimmung mit weiteren Gewerken umgesetzt. Nach derzeitigem Stand sollen die Arbeiten zur Netzverstärkung bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein.
„Mit der Netzverstärkung in Unna investieren wir gezielt in ein zukunftssicheres Stromnetz vor Ort“, betont Dietmar Biermann, technischer Prokurist der Stadtwerke Unna. „Die Baumaßnahme ist eine notwendige Grundlage dafür, dass trotz des steigenden Zubaus von Wärmepumpen, E‑Autos und Photovoltaikanlagen die hohe Versorgungssicherheit weiterhin gewährleis-tet werden kann und damit ein wichtiger Schritt für die Energiewende in unserer Region.“