Fragen zu Ihrer Jahresabrechnung?

Die Jahresabrechnungen der Stadtwerke Unna für das Jahr 2019 in den Sparten Strom, Erdgas und Wärme gehen ab dem 3. Februar 2020 in die Zustellung. Zu der Verzögerung beim Rechnungsversand im Vergleich zum letzten Jahr kommt es aufgrund von Umstellungen in der EDV und systemtechnischen Abläufen bei der Abrechnung.

Eine Erklärung der Rechnung finden Sie im Kundenportal in der Rubrik Service/Rechnungserläuterung.

Das Online-Kundenportal bietet einen flexiblen Service rund um die Uhr. Hier finden Sie jederzeit und mit wenigen Klicks alle Informationen zu Ihrem Energievertrag und Rechnung. Im Kundenportal können Kundendaten geändert werden, Abschlagszahlungen überprüft und angepasst werden, Zählerstände erfasst werden oder schnell und einfach der Tarif optimiert werden.

Musterrechnung der Stadtwerke Unna

Sie haben persönliche Fragen zu Ihrer Abrechnung? Bitte beachten Sie: Sowohl am Telefon als auch im Treffpunkt Energie sowie im Kundenberatungszentrum an der Heinrich-Hertz-Straße 2 kann es in den ersten Tagen nach Rechnungsversand zu längeren Wartezeiten kommen. Wir bitten, dies zu entschuldigen und danken für Ihr Verständnis.

Das ist neu in 2020

Mit dem Jahreswechsel gibt es in Deutschland wieder viele Änderungen, neue Gesetze und Verordnungen. Hier einige wichtige Neuerungen für 2020 in den Bereichen Digitalisierung, Energie und Mobilität im Überblick.

Umweltbonus für Elektroautos

Bundesregierung und Autoindustrie haben sich auf Erhöhungen und eine Verlängerung der E-Auto-Kaufprämie geeinigt. Der Umweltbonus soll für rein elektrische Fahrzeuge von bisher 4.000 auf 6.000 Euro und für Plug-In-Hybride von bisher 3.000 auf 4.500 Euro bei einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro steigen. Über einem Nettolistenpreis von 40.000 bis maximal 65.000 Euro wird der Umweltbonus für rein elektrische Fahrzeuge 5.000 Euro und für Plug-In-Hybride 3.750 Euro betragen.

Für die Förderung sind ab dem Jahr 2020 Bundesmittel in Höhe von 2,09 Milliarden Euro vorgesehen. Die Förderung erfolgt bis zur vollständigen Auszahlung der vorhandenen Mittel, längstens bis zum Jahr 2025. Der Umweltbonus wird weiterhin jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und von der Industrie finanziert. Die Förderung galt bislang nur für Neufahrzeuge. Die Bundesregierung prüft nach eigenen Angaben jedoch eine Förderung für "junge Gebrauchtwagen".

Die Anfang November von der Bundesregierung beschlossene Anhebung des Umweltbonus wird derzeit von der EU-Kommission geprüft.

Elektrofahrzeuge für Unternehmer
Bei der Anschaffung eines Elektrolieferfahrzeugs bis maximal 7,5 Tonnen oder auch eines Elektro-Lastenfahrrads ist eine Sonderabschreibung in Höhe von 50 Prozent des Kaufpreises zusätzlich zur normalen Abschreibung möglich.

Bahntickets günstiger
Im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung wurde eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes bei Bahntickets im Fernverkehr (d.h. ab 51 Kilometer) von bisher 19 Prozent auf 7 Prozent beschlossen. Den Steuervorteil gibt die Deutsche Bahn 1:1 an die Kunden weiter, außerdem verzichtet sie auf eine Preiserhöhung im Fernverkehr. Das günstigste Ticket ohne Bahncard (Super Sparpreis) kostet künftig 17,90 Euro. Die neuen Preise sind seit dem 1. Januar 2020 gültig.

EEG
Nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) steigt die EEG-Umlage in 2020 um 5,5 Prozent auf dann 6,756 Cent pro Kilowattstunde. Die EEG-Umlage wurde zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Windkraft eingeführt.

Energiesparmaßnahmen

Wer demnächst eine Gebäudesanierung anstrebt, kann dafür Zuschüsse vom Staat beantragen. Die steuerliche Entlastung zielt vor allem auf Einzelmaßnahmen ab, zum Beispiel den Einbau einer klimafreundlichen Heizung, moderner Fenster oder die Dämmung von Dächern und Außenwänden. Die Immobilie muss dafür älter als zehn Jahre sein, die Fördermöglichkeit soll zunächst zehn Jahre bestehen. Vorgesehen ist, dass 20 Prozent der Kosten und maximal insgesamt 40.000 Euro je Haus oder Wohnung über drei Jahre verteilt steuerlich geltend machen können. Eine Förderung erfolgt nur, wenn die Sanierungsmaßnahme von einem Fachunternehmen ausgeführt wurde.

Für die Umsetzung bedarf es noch der Zustimmung des Bundesrats. Kommunen sollen für energetische Stadtsanierungen dann einen doppelt so hohen Zuschuss bekommen wie bisher.

Für komplette Gebäudesanierungen gibt es weiterhin die Programme der Förderbank KfW. Beide Förderungen auf einmal können nicht in Anspruch genommen werden. Wer sich für die KfW-Förderung entscheidet, soll dort künftig aber zehn Prozent mehr bekommen.

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Kamine und Kachelöfen
Bis Ende 2020 müssen alle Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen mit einer Typprüfung bis einschließlich 31. Dezember 1994 entweder ausgetauscht, stillgelegt oder entsprechend den aktuell gültigen Grenzwerten nachgerüstet werden. Wer einen alten Kamin oder Kachelofen betreibt, muss nachweisen, dass dieser den Grenzwerten der Stufe 2 der ersten Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BimSchV) genügt.

Support für Windows 7 endet
Ein wichtiger Hinweis für alle, die noch das Microsoft-Betriebssystem Windows 7 benutzen. Am 14. Januar 2020 endet der Support für Windows 7. Nutzer erhalten von Microsoft dann weder technische Unterstützung noch Updates mit Sicherheitspatches. Weitere Infos finden Sie hier.

Guter Vorsatz für 2020: Energie sparen

Wie sieht es mit Ihren Vorsätzen fürs neue Jahr aus? Wir hätten da noch eine Alternative: Wie wäre es mit Energie sparen? Das ist gut für die Haushaltskasse und die Umwelt. Hier acht Blitz-Energiespartipps für den Alltag:

  1. Eine ganz einfache Sache: Beim Kochen einen Deckel benutzen. Und: Die Topfgröße sollte immer zum Kochfeld passen.

  2. Wasserkocher sparen gegenüber einem Elektroherd nicht nur Zeit, sondern auch Energie.

  3. Gefriergut vor dem Kochen langsam im Kühlschrank auftauen. Das spart pro Kilo ungefähr eine Kilowattstunde Strom. Und sorgt für zusätzliche Kälte im Kühlschrank.

  4. Beim Backofen Umluft statt Ober-/Unterhitze nutzen. Dadurch können Sie mit einer niedrigeren Temperatur backen und mehrere Ebenen nutzen.

  5. In vielen Haushalten ist der Kühlschrank zu kalt eingestellt. Sieben Grad reichen vollkommen aus, damit die Lebensmittel frisch bleiben.

  6. Beim Wäschewaschen gilt: Kochwäsche ist heutzutage meistens nicht mehr nötig, da stark verschmutze Wäsche auch bei 60 Grad sauber wird. Ansonsten: Mit Energiesparprogramm und nur 30 oder 40 Grad waschen.

  7. Der Föhn ist ein echter Energiefresser. Muss es wirklich immer gleich der Föhn sein? Alternativ können die Haare vor dem Föhnen gut abgerubbelt oder – vor allem in den warmen Monaten des Jahres – an der Luft getrocknet werden.

  8. Im Schlafzimmer: In der Nacht immer die Vorhänge zu machen. Dadurch kann der Wärmeverlust um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Und ganz wichtig: Fenster beim Lüften nie auf kipp, sondern 3 bis 5 Minuten komplett öffnen und Stoßlüften.

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Die Social-Media-Kanäle der Stadtwerke

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