Schnelleres Wlan in der Fußgängerzone

15.01.2019

In der Unnaer Fußgängerzone gibt es seit 2014 kostenloses und drahtloses Internet. Für das wollen Wirtschaftsförderer Martin Bick und Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier in diesem Jahr eine deutliche Verbesserung.

Die Kreisstadt Unna wird das kostenlose und drahtlose Internet in der Fußgängerzone deutlich verbessern. Sieben Zugangspunkte in der Fußgängerzone – Massener Straße und Bahnhofstraße – ermöglichen Besuchern der Innenstadt seit Juni 2014 einen Download mit Geschwindigkeiten von bis zu 16 Mbits. In diesem Jahr wollen Stadt und Stadtwerke die Geschwindigkeit auf bis zu 100 Mbit Download erhöhen.

Möglich macht das der Glasfaserausbau in der Fußgängerzone. „Wir erwarten im Laufe dieses Jahres eine Verbesserung“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier. Der Stadtwerke-Geschäftsführer weiß, dass die Ansprüche von Besuchern in der Stadt auch im Bereich des drahtlosen Internets in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind.

Seit rund viereinhalb Jahren können die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher des Stadt Unna zwischen Bahnhof und Lindenbrauerei auf das drahtlose und kostenlose Internet zurückgreifen – bereitgestellt von den Stadtwerken und dem lokalen Provider HeliNet. Bis zu 500 Zugriffe täglich sind im vergangenen Jahr 2018 von Besuchern der Unnaer Innenstadt vorgenommen worden – Tendenz steigend. Doch die Technik ist inzwischen in die Jahre gekommen. In Spitzenzeiten kam es deshalb in der Vergangenheit auch schon mal zu Verzögerungen.  

 „In Zeiten moderner Medien ist die freie Verfügbarkeit von schnellem drahtlosen Internet mehr als nur ein Werbemerkmal für eine Stadt“, sagt Wirtschaftsförderer Martin Bick. Kunden würden die Möglichkeit der Internet-Recherche auch während des Einkaufens schätzen und würden von modernen Innenstädten ein entsprechendes Angebot erwarten.

Um den kostenlosen Dienst nutzen zu können, müssen Interessierte sich einloggen und die Nutzungsbedingungen akzeptieren.

Ziel ist es, auf Dauer in der Innenstadt einen 5G-Standard zu erreichen. „Wir schaffen als Stadt die Voraussetzung für die digitale Zukunft“, sagt Martin Bick.

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